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Irmgard Pfeiffer ist traurig. Polen und Deutsche wollten einen Park im Odertal retten
Gazeta Polska - Frankfurt am Main 17.11.2006 Deutsch-Polnische Zusammenarbeit fängt bei den Jüngsten an Im Kindergarten lernen Deutsche und Polen die Sprache des Nachbarn Die deutsch-polnischen Grenzstädte Frankfurt an der Oder und Slubice gehen bei der Sprachvermittlung neue Wege. Schon im Kindergarten lernen die Jüngsten die Sprache des jeweiligen Nachbarn. Tom sitzt ganz still und blickt in das Bilderbuch. Julita Wagner-Krawczyk spricht mit Tom nur polnisch, obwohl der Knirps die Kita "Spatzenhaus" in Frankfurt (Oder) besucht. Fragt sie ihn nach der Katze, zeigt der knapp Zweijährige auf die richtige Abbildung. In der Kindertagesstätte wird der Umgang mit der polnischen Sprache seit zwei Jahren gepflegt. Im Kindergarten "Pinokio" im polnischen Slubice gehört Deutsch zum guten Ton. Die Kindergärten werden vom Grenzüberschreitenden Zentrum für Fremdsprachenvermittlung (GZF) der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) betreut. An dem 2004 gestarteten Projekt "Frühstart in die Nachbarsprache - Deutsch und Polnisch in Kitas beiderseits der Oder" beteiligen sich elf Kindergärten. Sie setzten damit auch ein Zeichen für Völkerverständigung. "Ziel ist es, die Kinder möglichst frühzeitig mit einer anderen Sprache vertraut zu machen", sagt Malgorzata Bien-Lietz, die das Projekt betreut. Damit sie sich in der Schule für Deutsch oder Polnisch als Fremdsprache entscheiden, müsse schon vorher mit der Sprachvermittlung begonnen werden. Viadrina-Studentin Melanie Bärsch besucht regelmäßig den Kindergarten in Slubice. Dort spricht sie mit den Kindern nur deutsch. Mit dabei sind polnische Erzieherinnen. "Sie lernen gleich ein bisschen mit", sagt die 27-Jährige. Mehrmals in der Woche gehen Bärsch und eine Kommilitonin nach Slubice. An vier Tagen ist Julita Wagner-Krawczyk im Frankfurter "Spatzenhaus" und spricht nur in ihrer Muttersprache Polnisch. "Kinder kennen keine Barrieren wie die Erwachsenen", hat die studierte Kulturwissenschaftlerin beobachtet, die ihre Tochter zweisprachig erzieht. "Die Kinder sollen auch ein Aha-Erlebnis haben", erläutert Bien-Lietz. Sie sollen spüren, dass jemand anders spricht, dass er von der anderen Seite kommt und dass man trotzdem etwas gemeinsam unternehmen kann, was auch funktioniert. "Wir hoffen, dass die Kinder eine gute Grundlage bekommen für den Kontakt mit Menschen anderer Kulturen." Die Studenten für das Projekt werden sorgfältig ausgewählt und geschult. Schwerpunkte der Schulung seien Psychologie, Sprachbewusstsein und methodische Hinweise, berichtet die Betreuerin des Kita-Projekts. Die Finanzierung ist über ein EU-Programm noch bis März 2007 gesichert. " Quelle: dpa ----- Original Message ----- From: newsletter@info.diplo.de Sent: Friday, November 17, 2006 1:06 PM Subject: Nachrichten aus Deutschland
http://get.rssgenerator.de/?f=162 http://galeriapies.blox.pl/html/1310721,262146,21.html?286016 sobota, 18 listopada 2006, lech.walesa1
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