EU - zwei Geschwindigkeiten. Europäisches Magazin SOWA. Herausgeber: Stefan KOSIEWSKI, Frankfurt am Main
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FUEN Jubilee Congress Brussels 2009
Brussels 2009 FUEN 57 Fotos

Heinrich Schultz, Brüssel 1.Oktober 2009 - Hans Heinrich Hansen, FUEN-Präsident

Sonderförderung
Johannis verfügt darüber hinaus über beste Kontakte zu Berliner Regierungsstellen und zu führenden deutschen Politikern. Seine "Deutschtums"-Organisation, das DFDR, wird vom Bundesministerium des Inneren bevorzugt gefördert: Von 1990 bis 2004 wurden 88,33 Millionen Euro für die "Stabilisierung der deutschen Minderheit in Rumänien" eingesetzt. Als wegen der schwierigen Haushaltslage der Bundesrepublik auch die Mittel für die "Auslandsdeutschen" gekürzt werden mussten, sagte der damalige Bundesinnenminister Otto Schily im November 2004 Klaus Johannis die "bevorzugte Behandlung" der deutschsprachigen Minderheit in Rumänien zu. Tatsächlich wurden die Mittel für das rumänische "Deutschtums" nur um neun Prozent gekürzt, während durchschnittlich 23 Prozent eingespart wurden. Allein in diesem Haushaltsjahr sieht die deutsche Bundesregierung für die Förderung der deutschsprachigen Minderheit in Rumänien ein Budget von rund 1,6 Millionen Euro vor.[9]


Das Wirken der Deutschen im Osten
16.10.2009
SIBIU/BUKAREST
(German-Foreign-Policy.com) - Der Vorsitzende einer "Deutschtums"-Organisation aus dem Netzwerk der Berliner Außenpolitik steht im Mittelpunkt einer Regierungskrise in Rumänien. Die rumänische Opposition, die Anfang der Woche den bisherigen Ministerpräsidenten gestürzt hat, will den Bürgermeister von Sibiu, Klaus Johannis, mit dem Amt betrauen. Staatspräsident Traian Băsescu verweigert sich ihrem Ansinnen und hat nun einen Finanzexperten zum Regierungschef nominiert. Johannis leitet das "Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien", eine Mitgliedsvereinigung der "Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen" (FUEV), die von Norddeutschland aus unter anderem die deutschsprachigen Minderheiten Europas koordiniert - mit staatlicher Unterstützung. Die FUEV, die einst von früheren NS-Rassisten gegründet wurde, arbeitet ebenso mit Johannis zusammen wie die deutsche Hermann-Niermann-Stiftung, die vor Jahren wegen verdeckter Einflussnahme für "Deutschtums"-Organisationen im Osten Belgiens schwere Proteste hervorrief. Johannis' Nominierung ist nach der Verleihung des Literaturnobelpreises an eine "Rumäniendeutsche" die zweite außergewöhnliche Maßnahme zugunsten des rumänischen "Deutschtums" binnen einer Woche (...).
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57649


piątek, 16 października 2009, lech.walesa1

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