EU - zwei Geschwindigkeiten. Europäisches Magazin SOWA. Herausgeber: Stefan KOSIEWSKI, Frankfurt am Main
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Niemcy przystały na figurantkę Ashton, bo chcą mieć Sekretarza Generalnego Europejskiej Służby Zagranicznej z Niemiec


BERLIN/BRÜSSEL/LONDON (Eigener Bericht) - Berlin erhebt Anspruch auf
den maßgeblichen Posten im Europäischen Auswärtigen Dienst (EAD). Laut
Berichten fordert die Bundesregierung, das Amt des
EAD-Generalsekretärs müsse ein Deutscher einnehmen. Vorgeschlagen
werden Führungskräfte aus Kanzleramt und Außenministerium. Der
Generalsekretär steht an der Spitze der Behörde und ist nur der
EU-Außenministerin Catherine Ashton unterstellt, die als äußerst
schwach eingeschätzt wird - ein deutscher EAD-Generalsekretär hätte
freie Bahn. Der Aufbau des Europäischen Auswärtigen Dienstes ist eines
der entscheidenden Ziele Berlins nach dem Inkrafttreten des Vertrags
von Lissabon. Er soll die EU auf ihrem Weg zur Weltmacht stärken. Wie
es im Berliner Außenministerium heißt, müsse die neue Behörde in ihren
Grundzügen bis April 2010 errichtet sein, damit die britischen
Konservativen, die bei den Parlamentswahlen im Frühjahr 2010
voraussichtlich siegen werden, keinen Einfluss mehr auf sie nehmen
könnten. Ihnen wird ernsthafter Widerstand gegen die deutsche
Hegemonialpolitik zugetraut.

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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57689
piątek, 11 grudnia 2009, lech.walesa1

kosiewski.
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