EU - zwei Geschwindigkeiten. Europäisches Magazin SOWA. Herausgeber: Stefan KOSIEWSKI, Frankfurt am Main
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Niemcy podjudzani do odegrania roli globalnej potęgi militarnej


BERLIN (Eigener Bericht) - Politikberater aus dem Berliner
Establishment fordern die Bundesregierung zu einer offensiveren
globalen Macht- und Militärpolitik auf. Deutschland nehme beim
weltweiten Ausgreifen allzu stark auf moralische und innenpolitische
Belange Rücksicht und gelte aus diesem Grund als "Nation in
selbstgelegten Fesseln", heißt es in der Zeitschrift der Deutschen
Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). Diese "Fesseln" müssten
abgestreift werden. Abhilfe schaffen könne etwa eine Bündelung von
Kompetenzen beim Kanzleramt, wie sie in den letzten Jahren bereits
unter dem Stichwort "Nationaler Sicherheitsrat" diskutiert worden ist.
Auch solle die Bundesregierung, um aus der "Regionalliga" unter den
westlichen Verbündeten aufzusteigen, in regelmäßigem Abstand eine
"nationale Sicherheitsstrategie" verabschieden. Zwar verfüge Berlin
mittlerweile über das "Weißbuch" des Verteidigungsministeriums; das
genüge aber nicht: Schließlich könne man von den deutschen Soldaten
nicht "verlangen, für ein Weißbuch zu sterben". Unbedingt müsse die
Bundesregierung mehr "Führungswillen" zeigen. Die Forderung, im Inland
rasch die institutionellen Voraussetzungen für ungebremste globale
Machtentfaltung zu schaffen, wird in wachsendem Maße auch in
linksliberalen Milieus vertreten, die sich einst expansionskritisch
gaben.

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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57709

piątek, 08 stycznia 2010, lech.walesa1
Tagi: Niemcy

kosiewski.
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