EU - zwei Geschwindigkeiten. Europäisches Magazin SOWA. Herausgeber: Stefan KOSIEWSKI, Frankfurt am Main
środa, 03 lipca 2013
Der Bewerbungsschluss ist der 31. Juli 2013: die besten Cloud-Projekte auf der Best in Cloud-Veranstaltung.
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 23./24. Oktober 2013 prämiert die COMPUTERWOCHE zum dritten Mal die besten Cloud-Projekte auf der Best in Cloud-Veranstaltung.

Mit welchem Projekt sind Sie dabei? Präsentieren Sie Ihr Cloud-Projekt vor einem breiten Fachpublikum und einer hochkarätigen Jury, nutzen Sie die COMPUTERWOCHE-Plattform und teilen Sie Ihre Projekt-Erfahrungen mit Branchenkollegen!

Der Bewerbungsschluss ist der 31. Juli 2013! Die Bewerbungsbögen können Sie unverbindlich unter callforpaper@bestincloud.de anfordern.

Innovativ sein lohnt sich -  Sichern Sie sich mit Ihrem Projekt das Preisgeld von 5.000 Euro!

Geehrt werden die besten Cloud-Projekte in den folgenden Kategorien:
- Software as a Service (Public, Private und Hybrid Cloud)
- Infrastructure as a Service (Public, Private und Hybrid Cloud)
- Platform as a Service (Public, Private und Hybrid Cloud)
- Sonderwettbewerb "Best Enterprise App Store"

Kategorieübergreifend werden die Sonderpreise Best Business Idea und der Innovationspreis vergeben. Der Gewinner des Innovationspreises erhält ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro, gesponsert von Hessen-IT.
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter www.best-in-cloud.de.

Bei Fragen kontaktieren Sie gerne:

Carolin Schmid, Projektleitung "Best in Cloud"
IDG Business Media GmbH
Tel. 089/360 86-732
E-Mail: cschmid@idgbusiness.de

sobota, 29 czerwca 2013
O powiązaniach w Polsce - Dr. Furmankiewicz z Wroclawia na konferencji JAMO Forum 2013 w Haale an der Saale
  • Stefan Kosiewski  Dr. Marek Furmankiewicz von der Wrocław University of Environmental and Life Sciences in Polen hielt einen Vortrag über die polnischen Erfahrungen bei der Herausbildung lokaler Netzwerke auf Ebene der Kommunalverbände bis hin zu sektorübergreifenden Partnerschaften. So stellte Furmankiewicz fest, dass in den vergangenen 20 Jahren neuere Formen der partnerschaftlichen Zusammenarbeit alte gewachsene Strukturen nicht einfach ersetzten, sondern eher als zusätzliche Instrumente zur Steuerung lokaler Ressourcen dienten. Verschiedene Kooperationsformen könnten demnach nebeneinander bestehen, da viele Gemeinden zeitgleich in unterschiedlichen subregionalen und lokalen Initiativen engagiert sind. Furmankiewicz legte dar, dass sich mit dem Beitritt Polens zur EU die anfänglich sektorbasierte lokale Zusammenarbeit hin zu erweiterten Partnerschaftsstrukturen entwickelte. Aber obwohl in diesen, v.a. durch das LEADER-Programm der EU geförderten Kooperationen Akteure der öffentlichen Verwaltung, der lokalen Wirtschaft und der Zivilgesellschaft gemeinschaftlich Projekte im gemeinsamen Interesse initiierten und implementierten, dominierten dennoch weiterhin die staatlichen Vertreter die Entscheidungsgremien vieler dieser Partnerschaften. Die vom LEADER-Programm intendierte aktive und gleichberechtigte Beteiligung von Akteuren des dritten Sektors, würde somit unterminiert. Dennoch konstatiert Furmankiewicz abschließend, dass trotz dieser noch bestehenden strukturellen Schwierigkeiten die Einbindung des dritten Sektors in die Governance lokaler Entwicklungsprozesse in Polen insgesamt als Fortschritt angesehen werden sollte.


poniedziałek, 04 marca 2013
Staatsministerin Pieper zur Cebit-Eröffnung: Gemeinsam mit Polen europäische Zukunft gestalten
Polen ist offizielles Partnerland der Cebit 2013. Anlässlich der Eröffnung der weltgrößten Messe für Informations- und Kommunikationstechnik erklärte die Staatsministerin im Auswärtigen Amt und Koordinatorin für die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Cornelia Pieper, heute (04.03.):

Staatsministerin Pieper (© picture-alliance / dpa)

Mit dem Partnerland Polen präsentiert sich in diesem Jahr ein innovativer, dynamisch wachsender Wirtschaftsstandort, der bereits jetzt auf das engste mit dem deutschen Markt verflochten ist. Der Auftritt unseres Nachbarlandes wird Gelegenheit bieten, die Wirtschaftskooperation zwischen unseren beiden Ländern noch enger zu gestalten.

Moderne Technologien, wie sie die CeBIT präsentiert, verbinden Gesellschaften – auch über politische Grenzen hinweg. In Deutschland und Polen erinnern wir uns schmerzhaft daran, wie der Eiserne Vorhang eine Schneise der Sprachlosigkeit mitten durch Europa schlug. Diese unnatürliche Trennung zwischen Nachbarn haben wir überwunden, im geeinten Europa verlieren räumliche Entfernungen zunehmend ihre Bedeutung. Besonders junge Menschen können dank Internet, Tablets und Smartphones zusammenrücken und in lebendigen Austausch treten. Ich wünsche mir, dass sich Polen und Deutsche auch Dank der neuen technischen Möglichkeiten noch besser kennenlernen und gemeinsam europäische Zukunft gestalten.
Tagi: CeBIT
19:46, lech.walesa1 , in Deutschland
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środa, 09 stycznia 2013
7-8 marca 2013 r. w Dusseldorfie 5th European Networking Event "Take off for Horizon 2020"

W dniach 7-8 marca 2013 r. w Dusseldorfie już po raz 5-ty odbędą się międzynarodowe spotkania networkingowe Successful R&I in Europe 2013, 5th European Networking Event "Take off for Horizon 2020". Wydarzenie, które co roku skupia ok. 400 uczestników z całej Europy i Świata,  skierowane jest do instytucji badawczych, naukowców oraz przedsiębiorstw chcących nawiązać współpracę w zakresie projektów w 7-ym Programie Ramowym oraz przyszłych obszarów tematycznych w Horyzoncie 2020. Zachęcamy polskich naukowców i przedsiębiorców do uczestnictwa oraz prezentacji ofert współpracy. Propozycje wystąpień można zgłaszać do 22-ego lutego 2013 r. na stronie www.frp.nrw.de/network

Spotkanie networkingowe podzielone będzie na równoległe sesje brokerskie dedykowane następującym obszarom tematycznym:

        Technologie informacyjne i komunikacyjne (ICT)
        Energia
        Nanotechnologie, materiały i produkcja
        Zrównoważona gospodarka
        Zdrowie
        Biogospodarka
        Akcja Marie Skłodowska-Curie

Informacje o uczestnictwie oraz program spotkania dostępne są na stronie: www.frp.nrw.de/network

Gośćmi specjalnymi wydarzenia będą Svenja Schulze, Minister Innowacyjności, Nauki i Badań w Nadrenii Północnej-Westfalii, Marie Geoghegan-Quinn, Komisarz ds. Badań, Innowacji i Nauki oraz Prof. Dr Jean-Narie Bemtgen, Dyrekcja Generalna ds. Energii w Komisji Europejskiej.

Tych z Państwa, którzy nie będą mogli wziąć udziału w spotkaniu, zachęcamy do przygotowania oferty współpracy poprzez wypełnienie załączonego formularza. Tak przygotowana oferty będą dystrybuowane i promowane podczas wydarzenia.

Jan Lisowski

czwartek, 03 stycznia 2013
Giełda kooperacyjna na targach FRUIT LOGISTICA 2013, 6-8 lutego 2013 r. Berlin
Logo PARP
Polska Agencja Rozwoju Przedsiębiorczości ma zaszczyt zaprosić Państwa
do udziału w giełdzie kooperacyjnej, która odbędzie się w dniach 6-8
lutego 2013 r. podczas Międzynarodowych Targów Owoców i Warzyw FRUIT
LOGISTICA w Berlinie. Giełda przeznaczona jest dla firm (producentów,
importerów i dystrybutorów) działających w szeroko pojętej branży
owocowo-warzywnej. Udział w giełdzie kooperacyjnej jest bezpłatny i jest
efektywnym, tanim i wygodnym sposobem na spotkanie wielu potencjalnych
partnerów biznesowych w jednym miejscu i czasie.


Więcej informacji:
sobota, 13 października 2012
Kindheit in den Nachkriegsjahren. Zeitzeugen erinnern sich an Kindertage im Mangel.
Geschrieben von sowa (») heute in der Kategorie Buch,
buch/bauernmadel.jpg
 
Das bin ich 1948, kaum noch zu unterscheiden von einem bayerisch- schwäbischen „Bauramädle“ (Bauernmädchen). weiter lesen

Liselotte Miller: Arm und doch glücklich

Durch die politischen Nachwirkungen des Krieges waren wir 1946 in ein kleines Dorf in den westlichen Wäldern von Augsburg verschlagen worden, dort, wo sich Fuchs und Hase „Gute Nacht“ sagten. Eine lange, beschwerliche Zeit lag hinter uns: der Abschied von der niederschlesischen Heimat, ein menschenunwürdiger Transport im Viehwaggon und mehrere Aufenthalte in Massenlagern. Endlich brachte uns ein klappriger LKW mit anderen Leidensgenossen an ein unbekanntes Ziel der erzwungenen Reise.

Da standen wir nun mit unseren letzten Habseligkeiten auf dem Dorfplatz: Mutter, mein fünfjähriger Bruder Werner, meine achtjährige Schwester Ursula und ich, elfjährig. Eine kleine Wohnung war uns zwar zugeteilt worden, aber die Leute hatten uns nicht gewollt. Niemand wollte uns eigentlich. Wer will schon eine fremde Frau mit drei Kindern im Haus?

Werner drückte sich an die Mutter und begann zu weinen. Die herbstliche Kühle kroch durch unsere Kleider. Zuletzt, als alle anderen schon einen Hauswirt gefunden hatten, erbarmte sich ein älterer Bauer. Er lud uns auf seinen Bretterwagen und „Bräundl“, sein Haflinger, zog uns zu einem kleinen Hof, wo wir endlich ein Dach über dem Kopf fanden. Der Bauer wies uns eine freundliche aber unbeheizbare Kammer zu, in der zwei Betten mit Seegrasmatratzen standen. Dieser Raum sollte zur eigentlichen Privatsphäre unserer neuen Heimat werden. Die Möbel, eine abgewetzte Truhenbank, ein wackliger Stuhl und ein Büffet, hatten bestimmt schon viele gute und schlechte Tage erlebt.

Die ebenerdige Sommerküche, von der aus die Bäuerin den Backofen im Freien und den Kachelofen der eigenen Stube befeuerte, durften wir mitbenutzen, ebenso den riesigen Herd, der fast ein Drittel der Küche einnahm. Dieser riesige Herd faszinierte uns. Besonders tröstlich empfanden wir das große Wasserschiff, auf das man sich in der kalten Jahreszeit abwechselnd setzen konnte. Was die Bäuerin zum jähen Entschluß ihres Josef gesagt haben mochte, eine Flüchtlingsfamilie aufzunehmen, erfuhren wir nie. Man konnte es nur ihrer säuerlichen Miene entnehmen.

So nach und nach erfuhren wir mehr über unsere Wirtsleute. Auch sie hatten durch den Krieg großes Leid erfahren, war doch ihr einziger Sohn auf den Schlachtfeldern Russlands geblieben. Sepp und Anna, beide nicht mehr die Jüngsten, kränkelten. Ihre häufige Verdrossenheit ließ sich wohl nicht zuletzt damit erklären, daß sie einfach zu wenige Worte fanden, um sich den Schmerz von der Seele zu reden. Da auch die Tochter, ihr noch einziges Kind, kurz vor der Heirat in ein weit entferntes Dorf stand, hatten sie sich wohl in meiner Mutter eine Arbeitskraft erhofft und dabei uns drei Kinder mit in Kauf genommen.

Obgleich ihr die Arbeit fremd war, half Mutter – nicht zuletzt des lieben Friedens willen – wo immer sie konnte. Schon vor fünf Uhr früh fuhr sie die Milch zur Rampe an der Sammelstelle, wo das Milchauto sie abholte. Mir als der Ältesten wurde das Kühehüten anvertraut, das ich mit großer Begeisterung übernahm. Dabei konnte ich ungestört meinen Gedanken und Phantasien nachhängen, im Feuer Kartoffeln braten oder aus aufgetrennter Wolle allerlei Nützliches stricken, solange sich das gefräßige Viehzeug nicht am Klee der Nachbarweide vergriff. Im großen und ganzen mochte ich Kühe.

Wir Kinder konnten das Heimweh unserer Mutter und ihre Traurigkeit nicht verstehen. Litten wir auch manchmal an der eingeschränkten Freiheit im Haus, so war diese draußen fast grenzenlos: Wald und Wiesen, soweit das Auge reichte, die Tiere im warmen dampfenden Stall, die Dorfkinder, mit denen uns bald eine innige Freundschaft verband. Hier gefiel es uns, hier wollten wir bleiben.

Mit Freude gingen wir zur Schule in den Nachbarort nach Klimmach, wo in einem einzigen Raum alle Klassen gleichzeitig unterrichtet wurden. Während der junge kriegsversehrte Lehrer den einen den Lehrstoff beibrachte, arbeiteten die anderen still. Wie ein Schwamm sogen wir auf, was wir sahen und hörten, hatten wir doch längere Zeit keine Schule mehr besuchen können.

Klimmach, Bayern, 1948: In der einklassigen Dorfschule gefiel es uns Flüchtlingskindern gut. Hinten rechts, Lehrer Strohbeck, neben ihm Pfarrer Stiefenhofen. In der vorderen Reihe, dritte von links, kniet meine Schwester Ursel, als eine der Großen stehe ich in der letzten Reihe schräg dahinter, in der Mitte des Fensters.

Wir begannen das karge Leben zu lieben, auch wenn sich unsere Gedanken in diesen Hungerwintern, die zugleich mit sibirischen Temperaturen und riesigen Schneemengen einhergingen, zwangsläufig um die Beschaffung von Nahrung und Heizmaterial drehten.

Wie schätzten wir damals die Wälder! Wir lebten im Rhythmus der Jahreszeiten und ernteten dankbar, was sie uns gerade boten. Im Gegensatz zu den Städtern mußten wir nie hungern. Die tägliche Brotration beim Bäcker war sicher, ebenso als Höhepunkt jeden Genusses das Eck „Velveta“- Schmelzkäse, das es auf Marken einmal pro Woche in der Milchsammelstelle gab. Der Bedarf an Süßem wurde mit Zukkerrübensirup gedeckt. Zur Aufbesserung unserer Mahlzeiten tauschte Mutter ihre letzten Damasttischdecken und Tassen aus Rosenthalporzellan gegen ein Stück Butter hier oder ein Pfund Mehl dort. Uns Kinder rührte das wenig, der Teller mußte voll sein.

Aus unserer kleinen, bescheidenen Zufriedenheit wurde ein großes Glück, als drei Tage vor dem Weihnachtsabend des Jahres 1946 unerwartet unser Vater vor der Tür stand.

Drei Jahre Ostfront und zwei Jahre Arbeitseinsatz als Kriegsgefangener in einer Ziegelbrennerei in Kasachstan hatten ihn gezeichnet. Die Sohlen seiner Schuhe waren mit Schnüren zusammengehalten, und um seinen ausgezehrten Körper schlotterte ein viel zu weiter Mantel. Trotz unendlicher Wiedersehensfreude hatte sein Blick etwas Abwesendes, das sich erst langsam verlor.

Der einzige, der unsere Freude nicht teilte, war unser Jüngster. Werner verstand nicht, daß sich nun plötzlich ein Fremder zwischen ihn und seine geliebte Mama drängte und die innige Einheit seines jungen Lebens zu stören wagte.

An diesem ersten gemeinsamen Heiligen Abend wollten wir Vater verwöhnen. Er sollte es fast so schön haben wie früher. Dazu gehörte selbstverständlich ein Christbaum. Dürres Bruchholz durften Notleidende jederzeit holen, selbst gegen den Willen der Waldbesitzer. Das hatte sogar der Pfarrer von der Kanzel gesagt. Aber grünes Holz?

Ratsuchend wandte ich mich an Peppi, meine neue Freundin, die mich nach und nach in die Geheimnisse des Dorflebens einweihte. Für die Beschaffung des Christbaumes gab es folgende Regeln: Er mußte aus dem Staatsforst sein. Privatwald war tabu. Der Förster war weit, aber bei den Bauern konnte man es nie wissen. Von einem guten Christbaum erwartete man einen tadellosen geraden Wuchs. Außerdem durfte er nicht zu buschig, aber auch nicht zu nackt sein. Jeder Andere war ein Glump“,  und man sollte sich schämen. Unter Beachtung all dieser Ratschläge glückte unsere Mission, und Peppi und ich stellten eine mannsgroße Fichte vor das Küchenfenster, weil im Zimmer kein Platz war. Den einzigen Schmuck bildeten ein paar zerknitterte Lamettastreifen, Relikte aus den Kriegstagen, die zur Irritierung der Radaranlagen deutscher Flakgeschütze abgeworfen worden waren.

Nach vollbrachter Tat spürten wir unseren leeren Magen und freuten uns auf das Festmahl. Es sollte sogar eine leibhaftige Gans geben! Weil im Dorf die Hühnerpest ausgebrochen war, hatte sie die Bäuerin noch eilig ins Jenseits befördert.

So lag nun die Gans bläulich und etwas hartbrüstig, aber herrlich duftend, als Weihnachtsgeschenk von Sepp und Anna in einer geliehenen Pfanne. Dazu aßen wir Kartoffeln und Blaukraut und tranken Apfelschalentee. Auf die Nachspeise, einen Götterpudding, mußte wir leider verzichten, da sich die Enten darüber hergemacht hatten, als er zur Abkühlung in den Schnee gestellt worden war.

Doch als Höhepunkt und Abschluß der Weihnachtsschlemmerei erwarteten wir noch einen großen Teller Plätzchen; die Zutaten vom Mund abgespart,  zusammengetauscht,  zigmal versteckt und doch immer wieder gefunden. Nach dem

Essen reichte Mutter ihn herum, und als die Reihe sich zu bedienen an Bauer Sepp war, geschah das Unvorhergesehene, die Katastrophe. Er sagte: „Vergelts Gott“, nahm den Teller und verschwand geehrt in seiner Stube!

Wir trösteten uns mit weihnachtlichen Weisen aus dem Volksempfänger, die wir alle mitsangen. Die Eltern hörten noch mit einem halben Ohr die Rede des neuen Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Hans Ehard, bis es Zeit zum Aufbruch in die Mitternachtsmesse wurde.

Bauer und Bäuerin traten mit ihrem Sonntagsgewand zur Tür heraus. Anna trug einen großen hellbraunen Fuchspelz, den sie wie eine Königin um die Schultern geschlungen hatte, und der sich mit dem Kopf im eigenen Schwanz festbiß.

Es war eine sternklare Nacht. Der Schnee häufte sich beidseits des Weges. Einer trat in die Fußstapfen des anderen. Von allen Seiten zitterten die Lichter der Stallaternen dem steilen Hügel zu, über den der Weg, umsäumt von Wäldern, zur Kirche im Nachbardorf führte.

Papa war wieder da! Wir fühlten uns geborgen nach all den vaterlosen Jahren, kuschelten uns abwechselnd an ihn und spürten nicht die Kälte durch unsere dünnen Schuhe.

Es ging wieder aufwärts.

http://sowa.quicksnake.at/Buch/Liselotte-Miller-Arm-und-doch-glcklich


Lebertran und Chewing Gum
Kindheit in Deutschland 1945-1950.
384 Seiten mit vielen Abbildungen,
Chronologie, Ortsregister,
Zeitgut Verlag, Berlin.
Gebundene Ausgabe
ISBN 978-3-933336-23-1, Euro 14,90
Taschenbuch Ausgabe, Klappenbroschur
ISBN 978-3-86614-201-5, Euro 11,90



Tel: 030 - 70 20 93 10  daniel.schlie@zeitgut.de
Zeitgut Verlag GmbH Fax: 030 - 70 20 93 22 www.zeitgut.de
Klausenpaß 14 12107 Berlin

wtorek, 06 grudnia 2011
Mittwoch, 14.12.2011, Polnisches Institut Berlin: Neue EU-Architektur nach der Krise - Europa der zwei Geschwindigkeiten?

Lech Klekot: Rettungsschirm kommt vom Himmel/ Spadochron idzie z nieba

http://www.docstoc.com/docs/107396105/HOLD-KASZUPSKI-20111206-Tusk-Merkel-sowa-spreaker-Chazaria

http://sowa.quicksnake.org/judaica/HOD-KASZUPSKI



Mittwoch, 14.12.2011, 18:30 Uhr
Podiumsdiskussion der Veranstaltungsreihe
"Europa - ein unvollendetes Abenteuer"

Neue EU-Architektur nach der Krise -
Europa der zwei Geschwindigkeiten?

 

mit:

Prof. Dr. Mathias Jopp
Direktor des Instituts für Europäische Politik, Berlin

Dr. Olaf Osica
Direktor des Centre for Eastern Studies, Warschau

Moderation: Dr. Moritz Schuller (Der Tagesspiegel)

Im Anschluss laden die Veranstalter zu einem Empfang ein.

Um Anmeldung wird gebeten per Email: antwort@polnischekultur.de

Ort: Vertretung des Landes Brandenburg beim Bund
In den Ministergärten 3, 10117 Berlin

Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Trotz rechtzeitiger Anmeldung kann die Teilnahme nicht garantiert werden, sollten bei ihrem Eintreffen alle Plätze belegt sein.

Veranstalter:Polnisches Institut Berlin Burgstr. 27, 10178 Berlin Tel.: (0049 30) 24 75 81 0 / Fax: (0049 30) 24 75 81 30

Vertretung des Landes Brandenburg beim Bund
Das Projekt wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert.  Projektpartner:
http://ligon.wordpress.com/2011/12
poniedziałek, 26 września 2011
Zweidimensionales Lernen: Computerbilder verändern Nervenzellverbindungen nachhaltig

Dr. Josef König, Ruhr-Universität Bochum
26.09.2011 10:22
Das Betrachten zweidimensionaler Raumbilder, wie sie etwa in Computerspielen auftreten, beeinflusst die Verbindungsstärken von Nervenzellen im Gehirn nachhaltig. Das berichten Prof. Dr. Denise Manahan-Vaughan und Anne Kemp aus der RUB-Abteilung für Neurophysiologie in Cerebral Cortex. In einer Hirnstruktur, die eine wichtige Rolle für das Langzeitgedächtnis spielt (Hippocampus), beobachteten sie eine Veränderung in der Kommunikation der Nervenzellen, wenn sie Ratten neue Umgebungen auf einem Computerbildschirm präsentierten. Somit zeigten die Forscherinnen zum ersten Mal, dass eine aktive Erkundung der Umgebung für diesen Effekt nicht erforderlich ist.
 
„Unsere Ergebnisse helfen zu verstehen, in welchem Ausmaß das digitale Lernen im Gehirn mit dem Lernen in der realen Umwelt konkurriert“, so Manahan-Vaughan. „Das ist zum Beispiel interessant, um neue Strategien für die Nutzung digitaler Medien in der Schule zu entwickeln. Solche Strategien können nützlich sein, wenn Kinder wenig Interesse an herkömmlichen Lehrmethoden zeigen.“

Zwei unterschiedliche Lernmechanismen im Gehirn

Im Hippocampus arbeiten zwei unterschiedliche Mechanismen zusammen, um neue Informationen für lange Zeit zu speichern. Die so genannte Langzeitpotenzierung führt dazu, dass Nervenzellen vermehrt miteinander kommunizieren. Die Langzeitdepression hingegen schwächt die Verbindungen zwischen den Zellen. „Laut unseren Ergebnissen reagieren Nervenzellgruppen zunächst mit einer Potenzierung, z. B. wenn wir einen neuen Raum betreten“, erläutert Manahan-Vaughan. „Die Langzeitdepression ermöglicht es uns dann, diese neue zelluläre Information zu modifizieren, um die Details und Eigenschaften des Raums zu speichern.“

Lernen ohne Bewegung

Das Bochumer Team zeigte, dass in einem bestimmten Bereich des Hippocampus Langzeitdepression einsetzt, wenn Ratten aktiv einen Raum erkunden. „Wir konnten jedoch nicht sagen, ob die Veränderungen in den Nervenzellen durch die Bewegung beinflusst werden oder nur aufgrund des Erlernens neuer Objekte auftreten“, erklärt Manahan-Vaughan. Die Forscherinnen trennten erstmals beide Effekte, indem sie den räumlichen Kontext am Computerbildschirm präsentierten und somit keine aktive Erkundung erforderlich war, um mit den neuen Objekten in Kontakt zu kommen. Auch ohne aktive Erkundung trat die Langzeitdepression auf, d.h. sie scheint wichtig für das passive Lernen im Hippocampus zu sein.

Computer und Fernsehen konkurrieren mit der Schule

„Lehrer, vor allem in der Grundschule, beobachten immer häufiger, dass die neuen Generationen von Schulkindern oft eine kürzere Aufmerksamkeitsspanne und ein schlechteres Merkvermögen haben“, erzählt Manahan-Vaughan. „Eine mögliche Erklärung dafür ist die zunehmende Nutzung digitaler Medien nach der Schule. Unsere Ergebnisse zeigen in der Tat, dass Säugetiere genauso gut lernen, wenn sie Informationen passiv auf einem Computerbildschirm präsentiert bekommen, wie wenn sie für diese Informationen aktiv ihre Umgebung erkunden. Fernsehen oder Computerspielen nach der Schule könnten mit der in der Schule gelernten Information konkurrieren.“

Weitere Informationen

Prof. Dr. Denise Manahan-Vaughan, Abteilung für Neurophysiologie, Research Department of Neuroscience, Medizinische Fakultät der Ruhr-Universität, 44780 Bochum, Tel.: 0234/32-22042, Denise.Manahan-Vaughan@rub.de

Titelaufnahme

A. Kemp, D. Manahan-Vaughan (2011). Passive Spatial Perception Facilitates the Expression of Persistent Hippocampal Long-Term Depression, Cerebral Cortex, doi:10.1093/cercor/bhr233
http://aktuell.rub.de/meldung/2011/09/meld00364.html.de
 
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Zakładki:
EU-Fotos
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